Die Weiterentwicklung des E-Commerce stellt den stationären Handel vor immer neue Herausforderungen. Wo das Geschäft um die Ecke früher mit persönlicher Beratung punktete, ziehen E-Commerce-Plattformen heute mit immer realistischeren Chatbots nach. Wo man lange Zeit nur beim lokalen Händler ohne Wartezeit kaufen konnte, bieten Online-Shops heute Same-Day-Delivery. Heißt das nun, dass der stationäre Handel ins Hintertreffen gerät? Oder ergeben sich aus dem Zusammenwirken von On- und Offline vielleicht sogar neue lukrative Synergieeffekte? Wir haben mit Tobias M. Zielke von lizengo darüber gesprochen.

Tobias M. Zielke von lizengo

business-on.de: Hallo Tobias, schön dass du Zeit gefunden hast um heute mit uns über die Zukunft des Salesbereich in einem modernen E-Commerce Unternehmen zu sprechen. Doch zuerst einmal zu dir: Wo liegen deine Schwerpunkte und was waren die wichtigsten Punkte in deinem Werdegang bis hier hin?

Tobias M. Zielke: Hallo, meine Schwerpunkte liegen im Auf- und Ausbau nachhaltiger Unternehmensstrukturen. Gesundes Business für und mit Kunden kann nur aus einer gesunden Unternehmensstruktur entstehen. Diese Erfahrung ist durch unterschiedliche Stationen in meinem Leben gewachsen. Und da Erfahrung immer eine Summe aller Erlebnisse ist, kann ich keinen „wichtigsten Punkt“ herausheben.

Der Vertrieb wird arbeitsteiliger

business-on.de: Der komplette Salesbereich hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wie arbeitest du mit deinem Team bei lizengo zusammen um den Änderungen und den täglichen Anforderungen gewachsen zu sein?

Tobias M. Zielke: Grundsätzlich lebt der Vertrieb von Veränderung. Wo früher der Geschäftsführer des Unternehmens der alleinige Entscheider war, gilt es heute mehrere Personen innerhalb eines Unternehmens zu überzeugen. Die richtige Information an den richtigen Adressaten zu geben ist dabei eine Herausforderung. Daher setzen wir auf eine gute interne Ausbildung aller Mitarbeiter. Nur wer im Umgang seines Produkts oder Dienstleistung wirklich sicher ist, kann gut beraten. Dazu kommt, dass wir unsere Vorgehensweisen oder Prozesse permanent hinterfragen und durch regelmäßige Reflektionsgespräche neue Ansätze begutachten und auch etablieren. Jede Stimme im Team wird gehört: vom Auszubildenden bis zum Senior.

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